| Mächtige Schwarzwaldhöfe prägen das Landschaftsbild. Das Walmdach mit großem Überhang ist auf der Wetterseite fast bis auf den Boden heruntergezogen. Auf der Bergseite ist die Einfahrt für die Ernte, darunter liegen die Stallungen. Im vorderen Teil ist der Wohnbereich mit dem großen Kachelofen und der "Kunscht". Damit wurde das ganze Gebäude geheizt und unter dem Dach gleich noch die Schinken mitgeräuchert... |

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Da die Winter lang und schneereich waren wurde alles unter einem Dach integriert. Das Quellwasser wurde direkt in den Brunnengang ins Haus geleitet, die lebende Forelle im Brunnentrog war das Kontrollorgan für die gute Wasserqualität. Der Schindelmantel aus unbehandeltem ( ! ) Holz hält ca. 80 Jahre und bildet eine gute Isolierung. Gemütliche Runden am Kachelofen - ein wahrer Genuss. |
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Schindelmacher war nur einer der typischen Schwarzwälder Berufe rund ums Holz. Mit den Schindeln wurden die Fassaden und Dächer der alten Schwarzwaldhöfe eingedeckt. Drechsler, Schnitzer, Kübler, Löffelmacher - nicht alle Berufe haben überlebt.
Holz ist jedoch immer noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, die zahlreichen Schreinereien und Sägewerke sind ein Beleg dafür
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Die ersten Förderer der Glashütten auch im Schwarzwald waren sehr häufig die Klöster und Stifte, die vor allem in der Barockzeit nach dem Dreißigjährigen Krieg ihre Anlagen erneuerten und ausbauten. Fensterglas benötigte man für die neuen Konventgebäude und Kirchen. Zu den für die südwestdeutsche Glasmacherei wichtigen Klöstern und Stiften gehörten beispielsweise St. Blasien und St. Peter.
Mehr zur Geschichte der Glashütten finden Sie auf den Seiten der Schwarzwaldgalerie. |